Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

 

Kampf um die Stadt 1

 

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Die topografische Karte der Roten Armee von Beketowka mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1992)

Die topografische Karte der Roten Armee von Dubowka mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1985)

Die topografische Karte der Roten Armee von Frolowo mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1984)

Die topografische Karte der Roten Armee von Goroditsche mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1986)

Die topografische Karte der Roten Armee von Kalatsch mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1986)

Die topografische Karte der Roten Armee von Stalingrad mit den Koordinaten aus dem Jahre 1942 (veröffentlicht 1963)

"Der Kampf um Stalingrad" Aus dem Degeto Weltspiegel vom August 1942 (Film, DivX-Treiber notwendig)

Blick in Richtung Wolga zu den in Flammen stehenden Tanklagern im Norden der Stadt nach deutschen Luftangriffen im September 1942

Und doch mussten alle in den Kampf dort rein...

Luftaufnahme einer Aufklärerstaffel des AOK von der Eisenbahnschleife ("Tennisschläger" genannt), südlich des metallurgischen Werkes "Roter Oktober" vom Dienstag, dem 3. November 1942. Diese Wendeschleife gehört zur chemischen Fabrik "Lazur".

Der Stadtplan Stalingrads, gezeichnet nach der 2. (vorläufigen) Ausgabe vom September 1942.

Weil der Truppe kein detailliertes Kartenmaterial über die Stadt zur Verfügung stand, wurden eigene Stadtpläne erstellt. Die Umsetzung erfolgte anhand von Luftaufnahmen.

Die Reliefkarte des gesamten Stadtgebietes, herausgegeben vom Aktuellen Bilderdienst Leipzig am Donnerstag, dem 29. Oktober 1942.

Anflug auf Stalingrad.

Am Boden fallen die Fabrikgebäude der Nordstadt in Schutt und Asche.

Stukas kreisen über dem Häusermeer der Metropole und laden ihre zerstörerische Last im Industriezentrum ab.

Bombenabwurf über der chemischen Fabrik "Lazur".

Die Abnutzungsschlacht hat längst begonnen. Ob bolschewistische Truppenansammlungen oder Industriegebäude, in pausenlosem Einsatz ebnet die deutsche Luftwaffe den Weg für die Bodentruppen. Alles was Flügel hat, hängt in der Luft - HE 111, JU 88, JU 87, ME 109, ME 110 usw.

Unteroffizier Wilhelm Schneidl, Leutnant Josef Müller, Feldwebel Karl Helfrich. Die Kameraden des Grenadier-Regiment 672 werden Anfang September 1942 auf einem extra angelegten Ehrenfriedhof in Stalingrad beigesetzt.

Mit dem Sturmgeschütz geht es in den Vororten gegen den Russen vor. Hier werden die Truppen der 6. Armee erstmals mit einem Häuser- und Straßenkampf konfrontiert, den sie in dieser Form noch nicht erlebt haben. Eine Ausbildung im Häuserkampf war in den Heeresvorschriften nicht vorgesehen.

1. September 1942. In rollenden Einsätzen werden durch Stukas feindliche Panzeransammlungen in den Balkas westlich Stalingrad bekämpft.

Im vermeintlichen Schutz der riesigen Erdspalten westlich Stalingrads werden am Dienstag, dem 1. September 1942 russische Panzerheranführungen vernichtet.

1. September 1942. Stuka Bombenvolltreffer auf einen Transportzug mit Nachschubmaterial der Bolschewiken westlich Stalingrads.

Die ehemaligen Verteidigungsgräben der Russen dienen nun der Infanterie als Deckungsschutz. Das gesamte Stalingrad wurde in Vorbereitung des deutschen Angriffs mit einem Grabenlaufsystem begehbar gemacht.

In Kusmitschi am Tatarenwall, Nahe dem Haltepunkt 546 fiel der 6. Armee ein Eisenbahnzug vollgestopft mit amerikanischen Hilfslieferungen für die Sowjets in die Hände. Hier ein Willys Jeep aus dieser Lieferung.

Unter einem Abstellgleis hat man sich hier einen sicheren Unterschlupf gegraben, um die Tage und Nächte in dieser Apokalypse zu überleben.

Unschätzbare Kulturgüter, Gebäude und Einrichtungen gehen in Flammen auf. Der Kampf um Stalingrad und die Vernichtung der Stadt ist in vollem Gange.

Wo keine Gegenwehr mehr zu erwarten ist, kann man im aufrechten Gang vorgehen. Dies ändert sich, als die Sowjets hunderte von gut ausgebildeten Scharfschützen antreten lassen. Denen fallen unzählige Wehrmachtssoldaten in den folgenden Monaten zum Opfer. Kein Loch, kein Häuservorsprung, kein Erdhügel ist mehr sicher, um nicht von einer dieser Kugeln tödlich getroffen zu werden.

Die schwere Feld-Artillerie pflügt das um, was danach von Panzertruppen gestürmt wird.

Heinkel HE 111 im Anflug auf Stalingrad.

Vom Nordwesten her bekämpft die deutsche Luftwaffe zur Bodenunterstützung die für die Sowjets wichtigen Fabrikanlagen. Der Russe hat es fertig gebracht, trotz massiver Angriffe seine Kriegsproduktion aufrecht zu erhalten.

Die Armeeführung entschloss sich, Stalingrad in der Reihenfolge militärischer Bedeutung in Sektoren aufzuteilen, um effektiver gegen die verbissen kämpfenden Russen vorzugehen. Es zeichnete sich recht früh ab, dass diese Stadt nicht im Handstreich zu nehmen war.

An der Straße nach Stalingrad. Hunderte Angehörige der 6. Armee und deren Verbündete finden bei den schweren Kämpfen allein schon beim Vormarsch den Tod und erhalten ihr Grab in fremder Erde. Von den Verlusten an Mensch und Material wird in den Wochenschauberichten des OKW nichts erwähnt.

Hunderte Särge stehen für die bereit, die Stalingrad nie zu Gesicht bekommen werden.

 

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